Maxim und Miki’s Takeover Ensemble im Robert Schumann Saal in Düsseldorf

Am vergangenen Samstag war ich zum ersten Mal so richtig in der verbotenen Stadt. Also so mit Innenstadt und Parken und nicht nur durchfahren und fluchen. Wenn ich ehrlich bin, fand ichs sogar ganz schön. Aber diese Düsseldorf-Köln Witze sind halt genau mein Ding. Ohne Grund gegen was sein und sich lustig machen. Vielleicht sollte ich an meinem Humor arbeiten.

Aber egal. Eigentlicher Grund war Maxim. Der hat nämlich mal wieder seine neu arrangierten Songs mit Miki's Takeover Ensemble zum Besten gegeben. Miki scheint – wenn ich das richtig verstanden habe – so eine Art von musikalischem Multitalent und Workaholic zu sein. Er komponiert und arrangiert für sein Takeover Ensamble unter anderem Songs von Pop-Musikern wie Joy Denalane, Max Mutzke oder eben Maxim um und tritt mit ihnen zusammen auf. Zuletzt hatte ich das Ensamble mit Maxim in Trier gesehen. Am Samstag dann in Düsseldorf. Dieses Mal so richtig.

Es ist schon beeindruckend, wie schön so ein Saal, wie der Robert Schumann Saal aussieht und wie krass und detailiert er klingt. Ein bisschen habe ich vielleicht auch die Lust auf Pop-Konzerte in runtergeranzten Clubs mit viel zu bass-lastiger DJ-PA verloren. Auch wenn man dort besser fotografieren kann.

Denn im bestuhlten Saal, ist fotografieren eher unerwünscht. Zu laut der Auslöser, zu laut die Schritte auf dem Parkett. 2 Songs waren mir gestattet. Die ersten beiden, denn sonst würden die Besucher in der ersten Reihe ja nichts mehr sehen. Kann ich verstehen, aber die zwei Songs such ich mir dann doch lieber selber aus. Meist sind es die, nach oder vor der Pause. Dann, wenn das Besucherpublikum sowieso aufspringt und zum Sekt hechtet.

Mir gab der eingeschränkte Fotozugriff jedenfalls erstmals die Chance, ein Maxim Konzert wirklich wahrzunehmen. Nach inzwischen fast 4 Jahren oder so.

Wer die Chance hat Miki's Takeover Ensamble mal live zu sehen, sollte es tun. Egal ob mit oder ohne Maxim. Es ist groß, ein komplett anderes Erlebnisse und bisweilen sogar mit viel Humor und Unterhaltungsfaktor ausgestattet.

Und meine Fotoregel Nummer 1 bleibt weiterhin: Haltet Euch mit den Technikern gut. Sie öffnen Euch die verschlossenen Türen und helfen eigentlich immer gerne. Am Ende will ja doch nur jeder seinen Job machen.

Veröffentlicht von Ben

1990 erblickte ich das Licht der Welt. Quälte mich später durch meine Schulzeit und bin seit meiner Ausbildung inzwischen als Fotograf, Netzwerker, Art-Director und Liebhaber von guten Kölschgesprächen unterwegs. Benventures ist meine digitale Spielwiese auf der ich mit Euch teile, was mir gefällt.

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