Crowdfunding für Fotografen: 6 nützliche Tipps

Crowdfunding für Fotografen die richtige Plattform

Crowdfunding für Fotografen: Tipp 6 – Die richtige Plattform

Den Glauben, dass es die richtige Plattform gibt, muss ich Euch direkt nehmen. Jede Plattform hat ihre Vor- und Nachteile. Jedes Pro und Contra Argument hat für jeden von Euch anderes Gewicht. Unsere rasante Digitalisierung bringt ständige Neuerungen auf den jeweiligen Plattformen mit sich, was es noch schwieriger macht, Euch eine Plattform zu empfehlen.

Ich für meinen Teil hatte mich damals für Indiegogo entschieden, weil Indiegogo zu dem Zeitpunkt noch PayPal unterstützte und ich davon ausging, dass mehr Menschen meiner Zielgruppe PayPal als eine Kreditkarte besitzen. Außerdem passten die Farben von Indiegogo besser zu meiner Key-Color und machten für mich die visuelle Kommunikation stimmiger. Außerdem hat man bei Indiegogo die einmalige Option die Laufzeit der eigenen Crowdfunding-Kampagne einmal auf bis zu maximal 60 Tage Gesamtlaufzeit zu verlängern. Das machte auch ich mir zunutze und verlängerte meine Kampagne nach Erfolg um weitere 5 Tage, was allerdings keinen großen Effekt erzielte.

So muss jeder von Euch nun selbst eine Entscheidung treffen. Aus meiner Erfahrung macht es allerdings Sinn, sich für eine der drei großen Plattformen zu entscheiden, da sie schon eine gewisse Glaubwürdigkeit bei Besuchern errungen haben und somit gleichzeitig auch Euer Projekt als glaubwürdiger und seriöser wahrgenommen wird. Den Einfluss der Plattform Größe hatte ich oben ja bereits kurz angekündigt.

Ich glaube weiterhin, dass diese persönliche Kreativprojekte – anders als technische Entwicklungen – keine große Menge an Fremden Supportern, die nicht aus dem eigenen Netzwerk kommen, ansprechen.

Die drei bekanntesten Plattformen für Crowdfundings sind Startnext, Indiegogo und Kickstarter.

Die 3 größten Crowdfunding Plattformen im Kurzvergleich
Plattform Finanzierung Kosten
Startnext Nur bei Erfolg ab 1% (wählbar) plus 4% Zahlungskosten
Indiegogo Flexibel / Nur bei Erfolg wählbar 5% bei Erreichen des Ziels, sonst 9%. Plus Kreditkartengebühr (3-5%).
Kickstarter Nur bei Erfolg 5% der Summe plus Zahlungsgebühr (3-5%)

Auf Seite 8 von „Crowdfunding für Fotografen“ habe ich noch ein paar Erfolgsbeispiele zur Inspiration aufgelistet…

2 Gedanken zu „Crowdfunding für Fotografen: 6 nützliche Tipps“

  1. Ich spiele ehrlich gesagt auch schon sehr lange mit der Idee ein Hardcover Buch mit meinen Portraits umzusetzen. Hab aber echt krass Angst, meine Ziele der Kampagne nicht zu erreichen und dann öffentlich als „Versager“ dazustehen. Eigentlich bescheuert sich darüber Gedanken zu machen, aber ich hab einfach -NULL- Ahnung ob so etwas klappen könnte. Aber der Reiz ist schon enorm groß.

    1. Dieses Versager Ding, ist denke ich bei vielen im Kopf aber halt so das schönste Beispiel, sich selbst im Weg zu stehen 😉 Einfach machen. Alles was passiert, du machst das Buch halt später, wenns nicht klappt =)

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