Crowdfunding für Fotografen: 6 nützliche Tipps

Crowdfunding für Fotografen Vorbereitung

Crowdfunding für Fotografen: Tipp 1 – Vorbereitung ist alles!

Wie immer gilt auch beim Crowdfunding: Es gibt im Leben nichts geschenkt. Wer Unterstützung sucht muss dafür Arbeiten. Unterstützt wird nur, wer eine Beziehung zu seinen Supportern aufbaut. Wer die Beziehung erst durch die Crowdfunding Kampagne aufbauen muss, hat ein großes Stück Arbeit vor sich. Was aber nicht unmöglich ist.

Gerade jetzt ist es von Vorteil, wenn bereits im Vorfeld über eine Fan-Gemeinde verfügt wird. Das sind zum Beispiel Fans oder Freunde Eurer Fotos auf Instagram und Facebook. Oder ein großer Freundes und Bekanntenkreis im echten Leben. Beides ist nützlich und muss während der Kampagne nur noch mit Infos versorgt werden.

Zwar werden über die jeweilige Plattform auch Fremde auf das eigene Projekt aufmerksam, jedoch kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass dies einen verschwindet geringen Teil des Gesamtvolumens ausmacht. Zwar sind diese Menschen durch ihre Affinität deutlich risikofreundlicher und investieren schneller, machen aber nur einen kleinen Teil der schlussendlichen Summe aus.

In meinem Fall habe ich es immerhin geschafft knapp 10% meiner Fundingsumme über Indiegogo selbst zu beziehen. Das sind Supporter, die entweder über den Indiegogo-Newsletter, die Indiegogo-Suche (merkt ihr was?) oder die von Indiegogo kuratierten „Sammlungen“ auf mein Buchprojekt aufmerksam geworden sind.

Die Vorbereitungszeit habe ich nicht nur fürs Texten verwendet, sondern auch für die Produktion von Grafiken, das Zusammenstellen von „Presse-Kits“ und Content-Ideen für die Folgenden 30 Tage. So konnte ich mich während der eigentlichen Crowdfunding-Kampagne ausschließlich um die Kommunikation kümmern und musste nicht mehr produzierend tätig sein.

2 Gedanken zu „Crowdfunding für Fotografen: 6 nützliche Tipps“

  1. Ich spiele ehrlich gesagt auch schon sehr lange mit der Idee ein Hardcover Buch mit meinen Portraits umzusetzen. Hab aber echt krass Angst, meine Ziele der Kampagne nicht zu erreichen und dann öffentlich als „Versager“ dazustehen. Eigentlich bescheuert sich darüber Gedanken zu machen, aber ich hab einfach -NULL- Ahnung ob so etwas klappen könnte. Aber der Reiz ist schon enorm groß.

    1. Dieses Versager Ding, ist denke ich bei vielen im Kopf aber halt so das schönste Beispiel, sich selbst im Weg zu stehen 😉 Einfach machen. Alles was passiert, du machst das Buch halt später, wenns nicht klappt =)

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