Mit den KYTES auf dem MS Dockville in Hamburg

Mit den KYTES auf dem MS Dockville in Hamburg

Da ist 2016 doch unfreiwillig zu meinem persönlichen Festivaljahr geworden. Nach Dellé (ich muss das hier wohl noch einpflegen) auf dem Summerjam in Köln, ging es dieses Wochenende zum MS Dockville nach Hamburg. Die sympathischen Münchner von KYTES hatten mich vor einigen Monaten gefragt, ob ich nicht Bock hätte ihre Hardcore-Festival-Tour fotografisch zu begleiten. Dumme Frage, natürlich! Ich suchte mir das Dockville in Hamburg aus, weil ich es auf den ganzen stylischen Lifestyle Blogs immer für ganz cool wahrgenommen hatte.

Irgendwann um 6 Uhr in der Früh ging es für mich dann am Samstag zum Airport Köln in Richtung Hamburg. Ist eine gute Sache, diese Inlandsflüge. Maximal scheiße für meine persönliche Ökobilanz und die Zukunft meiner ungeborenen Enkel, aber nachdem ich einmal mit dem ICE nach Hamburg gerauscht bin, und nach fünf Stunden mit den Rückenschmerzen meines Lebens belohnt wurde, habe ich mir geschworen, nie wieder mit der Bahn nach Hamburg zu reisen. Nach München ist natürlich was anderes. Wenn Du verstehst, was ich meine ;)

Irgendwo aus dem Osten kommend sammelten die Jungs mich mit ihrem Sprinter am Flughafen Hamburg ein. Ein paar Kurven später war der Sprinter samt Anhänger auch schon auf dem Festivalgelände geparkt und unsere Handgelenke schmückten selten hässliche Plastik/Glitzerbändchen.  Während Michael, Timothy, Kerim und Thommy nach ihren 22, 25, 30 (es schwirrten mehrere Zahlen im Raum) Festivals in diesem Jahr bereits eine beachtliche Ansammlung an Festivalbändchen trugen, hab ich ganz vergessen meinen Plastikmatsch am Handgelenk für die Ewigkeit abzulichten. Nunja.

Irgendwas zwischen Wolken und Sonne, einmaligen Regenschauen, Backstage-Gegammel, mehreren Catering-Besuchen und viel zu vielen von diesen Jever Pils Pullen (vielleicht doch wieder Kölsch als obligatorisches Gastgeschenk einführe, Frage an alle:), spielten die KYTES dann auch ihren Slot vor bestgelauntem Publikum, echter Euphorie und viel Bock bei zum Glück trockenem Wetter. Abschließende Krönung des Auftritts natürlich mit "On The Run" und als kleine Überraschung mit rappender Unterstützung aus Brighton. 

Förmlich fließend, und damit ist nicht der Alkohol gemeint, ging es nach Bühnenabbau in eine Abendplanung aus Honne, Crystal Fighters, Foals, etlichen weiteren Jevers und ein paar jugendlichen Mixgetränken aus dem Tetrapack weiter. Tischtennis, Festivalfußmärsche und Blödeleien mit inbegriffen.  

Für die Jungs der Abschluss ihrer Festivalsause, für mich meine MS Dockville Premiere. Fazit: schönes Festival, geile Atmosphäre, besonders im Dunklen, gerne mehr, gerne öfter, dann mit dem richtigen Bier und bitte noch besserem Wetter für geilere Sonnenuntergänge. Ende aus. 

Achja, nicht ganz. Zeit für etwas Cyberlove und Werbung für die KYTES. Am 16. September kommt ihr Album "Heads and Tales", im Booklet sind auch ein paar Fotos von mir, die bei ihrem Köln-Gig entstanden sind. Ihr solltet einfach mal zuschlagen, der Sound ist fett. Außerdem gehen sie noch auf Tour, die Tourdates gibt's hier. Die vier sind sicher auch in Eurer City. Vielleicht sehen wir uns ja beim ein oder anderen Auftritt ;)

KYTES auf dem c/o pop Festival in Köln

KYTES auf dem c/o pop Festival in Köln

48 Stunden in Stockholm

48 Stunden in Stockholm

0