Meine 5 Tipps für Deine Instax Wide 300

Meine 5 Tipps für Deine Instax Wide 300

Achja, wie ist das doch immer mit der Eigen- und Außenwahrnehmung. Ich gebe zu, ich fühle mich immer nicht wie der Instax-Pro, selbst nach inzwischen fast 500 Instax Fotos (366 Instax Projekt) ist auch das Sofortbildthema für mich ein sehr experimentelles. Trotzdem scheint es da draußen Menschen zu geben, die mich scheinbar als Experten einschätzen.

Ich könnte mich dem jetzt widersetzen und alle Nachrichten ehrlich und mit dieser Meinung beantworten, oder eben auch einfach mal erzählen, wie ich das mit den Instax denn so handhabe. Danach ist dann auch der letzte Zauber verflogen und jeder von Euch, dir eingeschlossen, sieht vielleicht ein, dass es gar kein so großes Hexenwerk ist, wie ihr vielleicht denkt. Aber nun genug des Gelabers, ich lege einfach mal los mit meinen fünf Empfehlungen für Eure Instax-Fotografie. Manche davon sind inzwischen wie Automatismen in mein Hirn eingebrannt, an andere muss ich mich selbst immer und immer wieder erinnern. 

Check den Fokus

Es ist der Charakteristik des Sofortbildes geschuldet, dass man auch die Instax Wide einfach aus der Tasche nimmt, anschaltet und losballert. Der Moment soll ja schließlich sofort, authentisch und direkt festgehalten werden. Dabei vergesse selbst ich all zu gern den Fokus. Und der ist wichtig! Die Entfernung lässt sich mit etwas Übung sowieso sofort abschätzen, dann muss aber noch schnell am Objektivring zwischen 90-3m oder 3- unendlich entschieden werden. Das ist wichtig, damit das Instax auch wirklich scharf wird. So richtig scharf wird es natürlich nie, aber besser halbscharf als unscharf, oder?

Licht!

Die Instax liebt Licht. Deswegen brauchst Du immer viel Umgebungslicht, damit das Instax so richtig gut aussieht. Je heller, desto besser. Ist es neblig und dunkel wird auch das Instax scheiße. Also am besten einfach sein lassen, statt sich zu ärgern.

"D" wie Kontrast

An der Wide 300 kann man zwischen den Modi "D" wie Dark, "L" wie light und "nothing" wie neutral entscheiden. Ich liebe Kontraste und ich liebe Blitz. Deswegen stelle ich meine Instax Wide 300 immer auf Dark. Absolut immer. Es sei denn, es ist zu dunkel für "D" dann mache ich aber meist einfach kein Instax. Warum ich wirklich immer auf "D" stelle, erfährst Du jetzt:

Blitzen, Blitzen, Blitzen

Wie alle anderen Instax Kameras hat auch die Instax Wide 300 einen integrierten Blitz. Den solltest Du nutzen. Ich schalte ihn absolut immer dazu. Egal, wie hell (siehe Punkt 2) es ist. In Kombination mit dem "D"-Modi für Unterbelichtung entsteht so ein schön kontrastreicher Look. Ist es hell genug, fällt den meisten der Blitz sowieso nicht auf und im "D"-Mode sorgt er dafür, dass das Motiv zum hellen Hintergrund nicht absäuft.

Probieren!

Wie immer gilt auch bei der Sofortbildfotografie: Probieren geht über studieren! Du musst Dich mit der Kamera auseinandersetzen und verschiedene Dinge ausprobieren. Lass Dich vom Preis der Sofortbilder nicht abschrecken, Du musst einfach auch mal 40 Euro in den Sand setzen, bis Du ein gutes Foto gemacht hast, was für alle anderen entschädigt. Je mehr Du gemacht hast, desto Treffsicherere wirst Du. Maximierung der Erfolgsdichte, oder so! Keep on!

...UND ABSOLUT NIEMALS MIT DER INSTAX 300 WIDE IM HOCHFORMAT FOTOGRAFIEREN. DAS IST MORD AN DER ÄSTHETIK DER INSTAX' WIDE SOFORTBILDER. ;)

Tipp: Hin und wieder gibt es bei einigen Onlineshops übrigens echte Schnäppchen was die Instaxfilme angeht. Dann kannst Du 40 Bilder auch mal für 15 Euro schießen. Googlen und Preise vergleichen kann sich da also wirklich mal lohnen. So leid es mir auch tut, der stationäre Handel ist da wirklich keine Alternative! Bei Fragen, einfach unten in die Kommentare quatschen, ich versuche dann dort zu antworten!

Mein erster Portugal Urlaub in Monte Gordo

Mein erster Portugal Urlaub in Monte Gordo

Shooting mit Tina auf 6x6 Rollfilm in Köln

Shooting mit Tina auf 6x6 Rollfilm in Köln

0