Hallo Domburg, lang ist's her...

Hallo Domburg, lang ist's her...

Oh man, es ist inzwischen echt lange her, das ich in Domburg war. Vor gefühlten Jahrzehnten hatte die Familie da noch ein Ferienhaus in der Region, was zu ziemlich vielen Holland-Wochenenden führte, bis alle sich sattgesehen hatten und das Bungalowding aufgegeben haben. Seitdem war ich schon lange nicht mehr da, es müssten inzwischen sicher 5 Jahre gewesen sein. 

Was aber keines Wegs Anlass für unseren kleinen Spontantrip in die niederländische Strandregion war. Eigentlich wollten Jannis und ich nämlich Kölsch trinken. Irgendwas in mir hielt es jedoch für eine gute Idee, Marcus und Jannis in ein Auto zu packen und nach Holland zu cruisen. Zum Abhängen ist das doch eigentlich gar nicht soo dumm. Außerdem nutzen wir unsere freien Grenzen in Europa viel zu selten für Kurztrips in andere Länder. Wie ihr seht, können die beiden die Idee nicht so scheiße gefunden haben, denn wir waren wirklich da. 

Weil Abhängen alleine etwas low ist, und wir ja immerhin alle drei etwas fotoaffin sind, suchten wir spontan auf Instagram noch ein paar fotogene Begleitungen. Weil Marie sowieso die Woche in Köln vorbeischauen wollte, bot sich das Ganze an und sie zog ihren Dom besuch einfach vor, der schlussendlich dann in Domburg enden sollte. Wer hätte das bitte so vorhergesagt. Niemand. Laureen stieß schon Sonntag dazu und hatte unseren Aufruf wohl irgendwo im Social-Web entdeckt. Da sie uns Marie sich sowieso schon einige Jahre kannten, war das eine ganz gute Idee, dass die beiden sich bei uns gemeldet haben.

Irgendwie habe ich das Fotografieren etwas vergessen, deswegen gibt es ziemlich große Lücken in dieser Bildstrecke, was Euch eventuell auffällt. Die Nacht in Middelburg mit Notunterkunft in einer Airbnb, Kippen, Pizza und einer wilden Studentenparty am Arsch von Holland, gibts dann wohl in ein paar Wochen, wenn wir endlich unser Analogmaterial ausgewertet haben. Ob wir das wirklich wollen, wissen wir noch nicht, wir lassen uns überraschen. Unversucht lassen, möchte ich es aber nicht, denn immerhin hat das Heineken im Studentenpub ein Haufen Geld gekostet und neben der Airbnb zu einem schlechteren Preis-Leistungs-Verhältnis geführt, als eine Runde mit dem Scooter über die Kölner Kirmes. Aber hej, man darf ja auch mal in Erinnerungen investieren. Ist ja sowieso alles, was bleibt.  Und eigentlich wollte der Romantiker in mir doch nur mal wieder die Sonne über dem Meer untergehen sehen, um wieder Bildmaterial für nachdenkliche Songzitate auf Instagram zu haben ;). Die Nacht am Strand und ein Sonnenaufgang wurden mir dann schlussendlich zwar verwehrt, aber so weit ist so ein Strand ja auch nicht weg von Köln.

Darauf nun endlich ein Grolsch. 

Maeckes im Gloria

Maeckes im Gloria

KYTES auf dem c/o pop Festival in Köln

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