Alicia war hier.

Alicia war hier.

Der erste Testlauf für mein Spaß-Wochenend-Angebot in Köln. Alicia war so etwas wie das Testkaninchen. Man könnte meinen ein Albinotestkaninchen, aber da muss ich Dich enttäuschen. Wie es dazu kam und wie man um Gottes Willen auf so eine Idee kommt, erfährst Du jetzt:

Es war mal wieder Marcus, der in irgendeiner späten Nacht, nach einigen Dosenbier darauf beharrte, dass das Portrait von Alicia in Kai-Hendrik Schroeders Bildband "Candyland" das beste Bild im Buch ist. Damals stritt ich das noch ab, konnte ja keiner wissen, dass ich wenig später der selben Meinung sein sollte. Dazwischen schrieb ich Alicia einfach superdreist per Instagram-Message an und fragte, wie denn überhaupt ihr Bocklevel bezüglich Köln aussieht. Dass sie mir später gestehen sollte, dass sie sich niemals getraut hätte, mich anzuschreiben, aus Angst vor einer frechen Antwort, lässt mich nachdenklich werden und innerlich trotzdem laut lachen. 

Überrascht über die schnelle und ausführliche Antwort wurde es zwar nichts mit dem Booking für unseren Workshop (Kittchentalk, am Ende der RoadToPhotokina zum Opfer gefallen), dafür kam die waschechte Hamburgerin und London Liebhaberin direkt mit ein paar freien Wochenendvorschlägen um die Ecke. So viel Eigeninitiative mag ich bekanntlich, also hatten wir relativ schnell ein Wochenende gefunden.

Wie es sich für eine Bloggerin gehört, hatte Alicia natürlich schon so ein paar Anlaufstellen, die sie gerne abklappern wollte. Frittenwerk zum Beispiel. Als Pommes + Mayo Kind brauchte ich da nicht lange überlegen, konzentrierte mich vielmehr darauf, möglichst viele Menschen mit Fotoapparaten um uns zu versammeln. Am Ende lief es auf meine Köln-Klassiker heraus. Du weißt ja, was man kennt, kennt man. 

Sonnenuntergang am Rhein, ein paar Moscow Mule in "Die Wohngemeinschaft", noch schnell einen Abstecher an den Aachener Weiher, weil doch mal die Sonne rausgekommen ist, versuchen am Rathenauplatz Bilder zu machen, was an einem leeren Café ohne Lichterketten scheiterte, um dann irgendwelchen Tims in der Südstadt eine gute Reise zu wünschen. Käsebrötchen zum Frühstück und insgesamt vielleicht 1 Stunde wirklich "konzentriert" Fotos machen. Klingt in der Retrospektive gar nicht mal so interessant, dafür aber umso menschlicher. Irgendwie typisch.

Auch heute beende ich meinen Text doch einfach mal mit Alicias Worten...

Als ich das erste Mal im Web über Dich gestolpert bin, habe ich mir noch gedacht: “Wie, ein Fotograf der andere Fotografen vorstellt? Wo gibt’s denn sowas?”
— Alicia

Für den passenden Ohrwurm auf der HKX-Hamburg-Rückreise sorgte ich an diesem Wochenende einfach mit SSIO und dem unsterblich und zeitlos asozialen guten "SIM-Karte". Du darfst dich gerne hier infizieren.

Das war RoadToPhotokina #2

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Küchenpsychologie mit Isis

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